lost track

IDEA

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LOST TRACK about

LOST TRACK about us – idea

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Auf Um- und Abwegen – zu Neuen/ zu unserem Weg. Hauptsache unterwegs …

Der Versuch die Freiheit zu finden. Freiheit, das Gefühl ohne unseren alles manipulierenden und hinterfragenden Kopf zu existieren. Ein Gefühl, welches von unseren sechs Sinnen bestimmt wird, die so stark stimuliert werden, dass die Kommandozentrale tilt und dem Ganzen keinen Sinn mehr abgewinnen kann. Eine Reizüberflutung. Aber nicht wie man sie in einem Einkaufszentrum erlebt, in dem man sich schlicht verloren fühlt. Nein, vielmehr ist es so, dass man alles Komplexe aufs Grundlegende reduziert, alles ganz klar und einfach wird und man den Weg zurück zum Moment findet. Back to basics. Es gibt weder Gestern, noch Morgen und man wird Zeuge von der Kraft die im Moment liegt- “The Power of NOW”! Man ist befreit davon allem einen Sinn abringen zu müssen, Hauptsache es fühlt sich gut an!

In unseren bisherigen Reisen haben wir das Gefühl gewonnen, dass eben das Reisen uns am dichtesten an dieses Gefühl, diese Art von Freiheit bringt. Und daher ist das erklärte Ziel unsere Sinne solange wie irgend möglich zu malträtieren. Wir wollen so lange und vielfältig wie möglich reisen.

Wer nun an dieser Stelle ein konkretes Konzept erwartet den müssen wir enttäuschen. Unser Konzept heißt nicht kein -, aber wenig Konzept. Doch am Ende geht es wohl darum unsere wahnsinnig komplex wirkenden Leben so einfach wie möglich zu leben. Wir möchten Zeugen der unfassbaren Vielfalt und Schönheit der Welt werden und dem Reichtum der ihr zugrunde liegt. Der Reichtum, der einem nicht mit Geld zugänglich wird, sondern mit Zeit.
Wir möchten uns wieder als Teil des Ganzen verstehen können und zu einer tieferen Verbundenheit finden.

Wir reden oft von Umwelt, einer Welt, die uns umgibt, etwas was dort draußen ist, ziehen Grenzen die nicht existieren zwischen uns und der Natur und machen nicht einmal Halt davor uns in unser eigenen Spezies abzugrenzen. Wir möchten diese Grenzen überwinden und zu einem Verständnis zurückfinden, dass wir nur ein kleiner Teil dieser Welt sind, aber Teil von etwas großartigem.  

Wir wollen Länder bereisen, andere Kulturen erleben, Natur erfahren und Menschen finden, die diese Art von Verbundenheit noch nicht verloren haben, von ihnen lernen und berichten.

 

HowItBegan_6_hoch

how it began

Nach einem Jahr des Reisens kehrten wir 2015 zurück nach Deutschland. Hier  versuchten wir wieder Anschluss an ein Leben zu finden, dass wir scheinbar mit unserer Abreise hinter uns gelassen hatten. Alles sieht aus wie vorher- doch nichts fühlt sich so an. Dieses eine Jahr scheint uns so sehr geprägt zu haben, dass ein Leben, das bislang selbstverständlich war, nun in keinster Weise verständlich erscheint.

Das erste halbe Jahr knüpften wir da an wo wir aufgehört hatten. Wir zogen wieder nach Hamburg, kramten unsere verbliebenen Sachen aus und schafften das an was fehlte. Bald hatten wir alles: Arbeit, eine Wohnung, ein Auto, funktionierende Smartphones und schnell waren wir wieder Teil einer Welt in der alles zu jeder Zeit verfügbar ist. Das Monster namens Alltag hatte uns eingeholt und mit ihm ein schneller Lebensstil, der zwar vieles ermöglicht, uns aber nicht mehr erfüllt.

Wie sollte es also weitergehen? – Naja, wie immer, Schritt für Schritt.

Die Wohnung wurde aufgelöst, Neues und Altes direkt wieder verkauft und die Jobs in Gedanken bereits gekündigt. Uns war klar, wir wollen anders leben – einfach leben! Wie das aussehen sollte war uns anfänglich nicht ganz bewusst, doch bald verfestigte sich die Idee einer Langzeitreise um wieder unterwegs zu Hause zu sein.

Bis es losgeht sind wir in einem Wohnwagen zu Hause, der bei Lisa’s Vater im Garten steht.

 

 



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